Zu «Das Problem endlich anpacken»
Leserbriefe vom 23. und 24. Januar

Herr Maraschiello wollte seine sehr einseitige Anspruchs- und Forderungshaltung und seine kommunistischen Kampfparolen in Sachen städtische Pensionskasse gleich zweimal loswerden. Der städtische Angestellte vertritt damit erneut, wie bei den Lohnerhöhungen 2019, eine extreme und freche Forderungshaltung. Als glühender SP-Anhänger will er dem Volk einfach einmal mehr Geld aus der Tasche ziehen, dieses Mal rund 210 Millionen. Nach seinem Willen soll der Steuerzahler ohne die Prüfung von Optionen und Alternativen für die PK blechen, aber bitte ohne Murren und schön stillschweigend.

In seinen destruktiven Angriffen auf die bürgerlichen Vertreter im Gemeinderat blendet der Genosse ganz bewusst aus, dass das PK-Debakel unter Wohlwend und dem Mitte-links-Stadtrat ab 2007 seinen Lauf nahm. Dass zudem genau mit seiner Lösung Schulden sozialisiert werden – sprich auf unser aller Buckel ausgetragen werden –, das geht bei ihm im Gesang der «Sozialistischen Internationale» unter.

Seriös ist nur ein Weg: alle Optionen und Varianten prüfen, keinen voreiligen Schnellschuss produzieren und dann die beste Lösung wählen, welche sowohl für die Versicherten möglichst optimal ist, aber auch die Steuerzahler nicht mehr als nötig belastet. Dabei stellt die Variante des Anschlusses an die BVK eine gute und für alle Seiten wohl optimale Lösung dar.

Das Thema der städtischen Pensionskasse ist zu wichtig, als dass die Linke damit populistisch und unseriös Wahlkampf machen sollte. Die Versicherten und die Steuerzahlen werden es einmal danken.

Markus Reinhard,
Gemeinderat SVP, Winterthur