Leserbrief «Sozialistische Ideen unterm Klimadeckmantel» im Landboten vom 26. August 2019

Einmal mehr will uns der grüne «Klimaexperte» Reto Diener am Beispiel der neuen, autofeindlichen Verkehrssteuerung in Winterthur weismachen, dass er sich einzig für die Lösung der Umweltprobleme und für die Bekämpfung des Klimawandels einsetzt. Dabei versucht er mit diesen Argumentationen lediglich seine militant-ideologische Autofeindlichkeit zu kaschieren und massentauglich zu begründen.
Schön zeigt sich dies zum Beispiel an der rüden Reaktion auf, mit welcher er den Leserbriefschreiber Herrn Kleeli in die Schranken weisen will, weil es dieser gewagt hatte, den Nutzen und die Sinnhaftigkeit der ideologischen, rot-grünen Verkehrspolitik in Winterthur anzuzweifeln.

Grün-Rot geht es bei allen Vorhaben der Klimapolitik und den Plänen zur Rettung vor dem Klimawandel gar nicht wirklich um diese Ziele. Es geht einzig darum, uns ihre linken Ideologien und sozialistischen Pläne als gut getarnten Wolf im Schafspelz zu verkaufen. Ein Beispiel: Die sogenannt erneuerbaren Energien gelten landauf, landab als grün. Ein Irrglaube, wenn man zum Beispiel die Treibhausgasemissionen der einzelnen Stromerzeugungsarten zurate zieht. Laut einer Studie und den Daten des Bundesamts für Umwelt (Bafu) ist Solarstrom rund 2,7-mal klimaschädlicher als der heutige Durchschnittsstrommix der Schweiz, wenn man ihn mit dem Kernstrom vergleicht, dann verursachen Fotovoltaikanlagen sogar sechsmal mehr CO2-Äquivalente pro Kilowattstunde als Strom aus Kernkraftwerken. Nur Windanlagen können hinsichtlich der Klimafreundlichkeit von Wasser- und Kernkraft mithalten.

Wenn es den grünen Aposteln also wirklich um den Klimaschutz gehen würde, so müsste deren Unterstützung für die Erhaltung der Kernkraftwerke in der Schweiz ganz frenetisch ausfallen, und sie müssten sich sogar für den Bau neuer, moderner und hochsicherer Kernkraftwerke einsetzen. Das pure Gegenteil ist der Fall: Die gleichen Kreise, welche sich vordergründig für den Klimaschutz einsetzen und uns unter diesem Deckmantel neue Gebühren und Steuern aufbürden, unsere Arbeitsplätze gefährden und unser Leben überall einschränken wollen, bekämpfen gleichzeitig unsere sauberen Kernkraftwerke, die Neubauten von Wasserkraftund Windanlagen und sind immer dann zur Stelle, wenn es um den Widerstand gegen neue Überlandleitungen geht, welche nun einfach einmal benötigt werden, um den Strom zu den
Verbrauchern zu transportieren.

Markus Reinhard,
Gemeinderat SVP, Winterthur