Spannende, lesenswerte Kolumne in der NZZ

Ich pflichte der Autorin weitgehend bei, die Gleichstellung ist an sich erreicht. Es geht nun nur noch um eine extreme Gleichmacherei mit Quotenregelungen, Lohnpolizei oder Gendersprache. All diese links-feministischen Massnahmen richten sich ausschliesslich gegen die Freiheit der ganzen Gesellschaft.

In der ganzen Diskussion ausgeblendet und ignoriert wird, dass wir in unserem Land haufenweise fundamentalistische Christen haben, welche nicht einmal die basics anerkennen, also dass die Frau gleichwertig und nicht minderwertig ist. Basierend auf einer extremen und falschen Bibelauslegung wird da heute noch behauptet, dass die “Frau dem Mann Untertan sei”, dass Frauen keine Ausbildung bräuchten oder dass die Frau kein Recht auf selbstständige Entscheidungen und eine freie Lebensgestaltung habe, da “Gott sie dem Mann geschenkt habe”.

Darüber wird öffentlich kaum gesprochen, obwohl dies wahrlich wichtiger und für viele Frauen entscheidender wäre als das Gendersternchen! Leider ist die linke Feministenbewegung auf dem religiösen Auge blind, das zeigt nicht nur dieses Beispiel, sondern auch die Diskussion um das Verhüllungsverbot.